Das wird man doch mal sagen dürfen! - Interaktives Theater über Meinungsbildung und Diskriminierung

Harztorwall 16
38300 Wolfenbüttel

Event organiser: Stadt Wolfenbüttel | Kulturbüro, Stadtmarkt 7, 38300 Wolfenbüttel, Deutschland
* Preise inkl. MwSt., zzgl. €2.00 Servicegebühr und Versandkosten pro Bestellung

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Bitte wenden Sie sich an die Theaterkasse am Stadtmarkt 7A, 05331-86501. Für diese Veranstaltung sind derzeit keine Karten ONLINE verfügbar.

Event info

Interaktives Theater über Meinungsbildung und Diskriminierung
Ab 14 Jahren

Mila, Paul, Kappi und Hakan gehen auf dieselbe Schule. Mila und Paul fühlen sich zueinander hingezogen. Und auch Kappi hat ein Auge auf die selbstbewusste Mila geworfen. Während Paul es am liebsten allen recht machen möchte, bezieht Kappi immer klar Stellung. Hakan ist vor allem mit seinem Fitness-Channel beschäftigt, scheut sich aber auch nicht, unbequeme Meinungen zu äußern. Dann wird Mila eines Abends überfallen – und Kappi meint ganz genau zu wissen, wer das gewesen ist.

Wann wird ein Vorurteil zum Urteil? Wann zur unüberwindlichen Barriere? Wie kommen wir überhaupt zu einer Meinung und wie können wir sie auch vertreten?

Vier Schauspielerinnen und Schauspieler begeben sich gemeinsam mit dem Publikum auf die Suche nach Meinungsbildern, Sprechverboten und politischer Korrektheit, hinterfragen Handlungsmuster und Argumente. Ob sie die große Erkenntnis finden oder den kleinsten gemeinsamen Nenner, wird bei jeder Vorstellung neu verhandelt.

Regie: Anna Vera Kelle
Ausstattung: Michael Ottopal, Kaye Tai
Besetzung: Lisa Brinckmann, Florian Kroop, Anna Rebecca Sehls, Manuel Tschernik
Produktion: Theater Strahl Berlin
Spieldauer: 80 Minuten

Foto: Jörg Metzner

Location

Lessingtheater
Harztorwall 16
38300 Wolfenbüttel
Germany
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In Wolfenbüttel, der Wirkungsstätte Gotthold Ephraim Lessings, einem der bedeutendsten Dichter der deutschen Aufklärung, existiert seit 1909 das nach ihm benannte „Lessingtheater“ und bereichert das Kulturangebot der Region seitdem mit hochklassigem Theaterprogramm.

Nachdem das Haus im Jahre 2007 aufgrund von Sanierungsarbeiten geschlossen wurde, feierte es am 24. Mai 2013 seine Wiedereröffnung. Vor allem technisch wurden das Gebäude und die Bühne auf den neusten Stand gebracht, ohne dabei jedoch das historische, denkmalgeschützte Erscheinungsbild zu verändern. Auf der flexibel nutzbaren Bühne, sollen nun jährlich bis zu 170 Veranstaltungen wie beispielsweise Theateraufführungen oder Konzerte stattfinden. Außerdem werden theaterpädagogische Projekte angeboten, die sich vor allem an Schüler und Lehrer, aber auch an sonstige Theaterbegeisterte und –interessierte richten um diesen die Welt des Theaters näher zu bringen sowie erste Schauspiel- oder Tanzerfahrung zu verschaffen.

Lessing hat das deutsche Theater mit seinen Stücken wie „Nathan der Weise“, die auch heute noch aufgeführt werden, maßgeblich geprägt. Das Lessingtheater ist jedoch nicht nur für Lessing-Liebhaber, sondern aufgrund seines vielfältigen und abwechslungsreichen Veranstaltungsangebots für alle Freunde der Kultur absolut empfehlenswert.